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Atac asupra dolarului american. Rusia în colaborare cu China planifică introducerea unui indiciu propriu de referință pentru vânzările petrolului pe piața internațională. Rusia lucrează la o mondeă proprie separată pentru vânzările sale de petrol. Această monedă (valoare) are scopul să înlocuiască legătura existentă între Dolar și Petrol ( numită și Petrodolar în economia mondială). Această măsura ar putea atrage consecințe majore negative asupra dolarului, monedă de rezervă a lumii, și asupra dominației globale a Statelor Unite. În articol se mai menționează că Rusia a simulat introducerea acestei valori întru-un program și a fost încoronat cu succes. Odată cu prăbușirea petrodolarului, se vor prăbuși și alți 2 pioni ai dominației americane: complexul militaro-industrial și mass-media.

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Gegen den Dollar: Russland plant eigenen Richtwert für Erdöl

Russland arbeitet an einem eigenen Richtwert für seine Ölverkäufe. Dieser soll die bestehende Bindung an den „Benchmark“ Brent ablösen. Der Schritt könnte einschneidende Folgen für die Weltleitwährung Dollar und die globale Dominanz der USA nach sich ziehen.

Russland plant die Einführung eines eigenen Richtwerts zur Abrechnung seines Erdöls im internationalen Handel. Die Regierung des Landes hat laut Reuters entsprechende Pläne bekanntgegeben. Russlands größte Rohstoffbörse St. Petersburg International Mercantile Exchange (SPIMEX) habe bereits im November den Handel mit Termingeschäften der russischen Standardmarke „Urals“ simuliert. „Unser Ziel besteht darin, einen Platz neben den großen Richtwerten einzunehmen. Derzeit liegt die Preissetzung für die meisten unserer Exporte, welche unser Staatsbudget festlegt, in den Händen unserer Partner“, sagte ein SPIMEX-Repräsentant zu Russia Today. Ein russischer „Benchmark“ für Öl hätte weitreichende Folgen für den bisher fast ausschließlich in Dollar abgerechneten Welthandel.

Bislang gilt bei der Abrechnung russischen Öls der Richtwert für die Nordseesorte Brent, welcher in Dollar notiert. Die Marke Brent findet gegenwärtig für etwa zwei Drittel des weltweit gehandelten Öls Anwendung, obwohl es nur rund ein Prozent der tatsächlichen täglichen Fördermenge ausmacht. Schon aus diesem Grund sind die Pläne Russlands, einem der weltgrößten Produzenten von Erdöl, verständlich. Hinzu kommt, dass die Preisgestaltung der Marke Brent unter dem Einfluss großer Investmentbanken wie Goldman Sachs, Morgan Stanley, JP MorganChase und Citibank steht. Dies ermöglicht es der Wall Street, den Preis für einen Großteil der Weltfördermenge zu bestimmen. Das andere weltweit anerkannte Instrument stellt die ebenfalls am Dollar orientierte Richtmarke WTI dar.

Ein in Rubel notierender Benchmark wäre deshalb nicht nur ein Schlag gegen die Weltleitwährung Dollar, sondern auch gegen die Macht der USA. Er würde ein System durcheinanderbringen, dass als tragende Säule amerikanischer Dominanz fungiert: Denn solange Öl über Brent und WTI gehandelt wird, herrscht eine permanente Nachfrage nach Dollars. Zentralbanken anderer Länder reinvestieren ihre aus Handelsüberschüssen stammenden Dollardevisen wiederum vornehmlich in US-Staatsanleihen. Dadurch kann sich der amerikanische Staat praktisch endlos und ohne Konsequenzen verschulden, da er selbst Dollar drucken kann und dieser seit der Abschaffung des Goldstandards im Jahr 1971 keine werthaltige Deckung mehr besitzt.

Dieser Effekt begünstigte die Anhäufung enormer Staatsschulden durch die USA, welche sich mittlerweile auf rund 19 Billionen Dollar summiert haben. Dies funktioniert einzig und allein über die faktische Kopplung der Rohölpreise an die amerikanische Landeswährung. Jede Alternative zu den bestehenden Benchmarks Brent und WTI wirkt dämpfend auf die Nachfrage nach Dollars und muss letztendlich als Beschneidung der Refinanzierungsfähigkeit der USA verstanden werden.

Russlands Schritt scheint Teil einer langfristigen Strategie zu sein, um die eigene Ölwirtschaft vom Dollar abzukoppeln. Dabei tritt es als Vorreiter für andere Schwellenländer auf. Reuters zufolge plant auch die chinesische Regierung eine eigene, auf Yuan basierende, Richtmarke einzuführen. Russland versucht schon seit Längerem, internationale Termingeschäfte für Urals-Öl durchzusetzen, war bislang aber nicht erfolgreich. Würden die Pläne Moskaus und Pekings tatsächlich umgesetzt, könnte dies eine der beiden Säulen erschüttern, auf denen die Weltleitwährung und mit ihr der Supermachtstatus der USA ruht: die Abrechnung des Erdölhandels in Dollar. Interessant wird zu beobachten sein, wie die USA (dann unter neugewählter politischer Führung) auf die Vorstöße reagieren werden. Durchaus möglich, dass die zweite Säule ihrer Macht – die militärische Überlegenheit – stärker betont wird.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/01/14/gegen-den-dollar-russland-plant-eigenen-richtwert-fuer-erdoel/

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